Tag: Magazine

The brandnew PLACE issue 53 just arrrived at the office and will be available through skateshops, selected retailers and newsstands on next Monday, July 6th. For this one we tried to think inside the box and question ourselves: what does perfection mean and does skateboarding need to be perfect at all? What do you think? You’ll find our point of view in the newest issue of all time featuring the following:

Cover: “It could have been you” by Danny Sommerfeld

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Think Inside The Box

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MOB in Alicante – Good Times In The Front, Kicktail In The Back

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Giorgi Armani – Qartulli Stili

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The Death Of The Robot – Vans In Rotterdam

PLACE#53-6
Behind The Scenes – Isle Skateboards feat. Nick Jensen & Paul Shier Interviews

PLACE#53-7
8 Days A Week – Pleasecharge in London, Paris & Berlin

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Where Have You Been, Madars Apse?

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Dutch Light – Cleptomanicx in Groningen

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California, California – Cameron Strand

Watch out for the official launch event on wednesday, July 8th.! More infos soon.

Carhartt released “A Skateboarding Annual” these days and we can’t wait to get our hands on this beautiful piece of printed paper – looks great. Whoever said that print is dead was wrong. Obviously.

“A Skateboarding Annual” is our very own contribution to skateboarding, adding some diversity to an already rich panorama of magazines, blogs, books and other media. This publication was initially intended to include all of the projects that the Carhartt WIP skateboarding dept. worked on last year, but since there are always many aspects that remain unseen to the public, we thought they deserved some exposure of their own. Instead of listing and recycling what we had already done, we chose to further explore these projects. We had the time and the hindsight to approach them from other angles, to put together images that had never cohabited, to give more space and depth, to commission work and essentially approach the editorial exercise with a bit more freedom than usual.We hope you enjoy our last 12 months of pushing around!

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Available now in Carhartt WIP stores, selected retailers and online.

Jetzt ist es offiziell: Nach 33 Jahren und insgesamt 344 Ausgaben wird das Monster Skateboard Magazin eingestellt, zumindest in der Printvariante, wie wir sie alle kennen. Es ist ein trauriger Tag in der Geschichte der europäischen Skatemag-Kultur, denn darf man den Gerüchten Glauben schenken wird nicht nur die MSM eingestellt, sondern sämtliche Printtitel aus dem Hause Factory Media aufgegeben. Das betrifft folglich also auch die Kingpin und das Sidewalk Magazin, Engländs größtes Skatemag. Sämtliche Titel sollen online weiter betrieben werden, doch sicherlich mehr aus wirtschaftlichen Aspekten, als aus Leidenschaft für Skateboarding und die Kultur.

Wir verneigen uns vor den Magazinen und deren Machern, die ihre ganze Energie für die Sache eingesetzt haben, nun aber dem Rotstift zum Opfer gefallen sind. Auch wir bei der PLACE sind mit dem Monster Magazin groß geworden, hatten darin unsere Fotos, waren auf dem Cover und wurden davon geprägt. Aber schließt sich eine Tür, öffnet sich irgendwo eine andere… Goodbye MSM.

Alles begann im Jahr 2009. Nach meinem zweiten Frühling im Skateboarding mit Anfang 30, einem Jahr der Arbeitslosigkeit, das ich komplett dem Skateboarding gewidmet hatte, fand ich mich mit meinem zweiten Mittelfußbruch zu Hause im Bett wieder. Natürlich war die Stimmung im Keller und über meine Zukunft habe ich mir auch hin und wieder mal Gedanken gemacht.

Das Glück im Unglück kam mit dem Anruf von Benni, der mich fragte, ob ich down wäre, mit ihm zusammen das PLACE Magazine redaktionell zu übernehmen. Die Antwort war ein klares Ja. Allein schon, weil ich die Position als Underdog-Magazin in der deutschen Skateszene für cool befand und mich in einer ähnlichen Rolle sah.

In einem Nebenraum beim «Style & The Family Tunes» Magazin gestalteten wir unser erstes gemeinsames Heft. Redaktionell völlig uns überlassen, mit ein wenig Hilfe von Holger von Krosigk aus Köln, unserem damaligen Verleger. Ein gelungenes Produkt, wenn man bedenkt, dass wir den Sprung ins kalte Wasser wagten.

Aber es war der erste Schritt in jene Richtung, die das heutige PLACE Magazine auszeichnet. Es folgten Deadlines, in denen wir nach einem Cover rangen, kleine Unstimmigkeiten mit der Grafik, zwei Vaterschaften (Barnabas und meine eigene) und Office-Umzüge, umgekippte Festplatten (bring niemals einen Säugling mit ins Office) und ein neuer Mann an unserer Seite – Pille Popstar, den Benni aus Köln geholt hat, um uns redaktionell und grafisch zu unterstützen.

Wir alle kannten uns schon lange zuvor, doch jetzt war die Situation eben anders: Wir mussten und wollten mit-
einander arbeiten.

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Narrenfreiheit war das Stichwort.

Die PLACE war während der Ausgaben #19-#38 definitiv in einer Selbstfindungsphase mit vielen Ups & Downs, guten wie schlechten Ideen, stilweisenden, aber auch eher weniger schönen Grafiklayouts (trotzdem immer Liebe, Skism), Finanzkrise, persönlichen Krisen und allem, was man sich sonst so als Steine im Weg vorstellen kann. Dennoch sind wir unserer Linie treu geblieben: Letztendlich haben wir damals schon an dem Ansatz festgehalten, anders zu sein als die „Konkurrenz“ (obwohl ich es hasse, dieses Wort in Bezug auf Skateboarding zu verwenden).

Ein Konzept, was viele Leute anfangs nicht verstanden haben. Aber hey, wer hatte das erste Interview mit Haftbefehl in einem Skateboard-Mag, von Wiz Khalifa und K.I.Z ganz zu schweigen? Wer hat Gino Iannucci so lange genervt, dass selbst eine Legende wie er pünktlich zur Deadline seine Antworten ablieferte? Für wen hat Chet Childress den Pinsel geschwungen? Wer hat die Szene ein bisschen auf die Schippe genommen, als alle anderen „dead serious“ daherkamen und wer, wenn nicht wir, hat die Berliner Szene gefeatured, so dass manch einer sogar von einem Overkill sprach?

Das waren Benni und ich. In einer Zeit, in der viele nicht den Mut hatten, das zu tun, was wir getan haben – Grenzen zu sprengen und Experimente zu wagen. Und unser Grafikmeister Skism hat dabei auch eine große Rolle gespielt, no doubt. Genauso wie Renko und Pille, um auch alle zu erwähnen. Aber wir waren eben dieses kleine Team.

Oft haben wir unsere Hefte im Nachhinein angeguckt und Fehler entdeckt, aus denen wir gelernt haben. Aber auch Artikel, die bis heute zeitlos-stylisch bleiben und die den Weg geebnet haben für die „jetzige“ PLACE. Ich bin stolz auf meine Zeit und die Arbeit, die ich in das Magazin gesteckt habe: Drei Jahre, 19 Ausgaben und dazugehörige Deadlines, Schweiß und Tränen (meistens der Freude über bescheuerte Witze).

Es war eine prägende Zeit für Benni und mich. Wir haben viel voneinander gelernt. Wer jetzt mehr von wem hatte, ist dabei egal, denn wir sind beide reifer geworden. Ich könnte jetzt hier noch weit ausholen, aber das bleibt einfach unser „Betriebsgeheimnis“.

Dass Benni seinen Traum weiterlebt und ein cooles, kompetentes Team gefunden hat, Leute, die im Herzen genauso Skateratten sind, wie wir es damals waren (und immer noch sind), macht mich froh. Die PLACE ist der letzte Felsen in der Brandung einer langsam aussterbenden Printmedia, aber durch interessante Themen und Artikel ist sie immer noch relevant. Und das – meiner Meinung nach – mehr als je zuvor.

Keep on, brothers. I love you guys.
Auch die Neuen.

Dieser Beitrag von Sebi Vellrath findet sich in unserer Jubiläumsausgabe, die du hier bestellen kannst.

Geboren und aufgewachsen ist David Gonzáles in einer üblen Kleinstadt in Kolumbien, mittlerweile lebt der passionierte Gitarrenspieler in Long Beach, Kalifornien und lebt seinen Traum von Skateboarding. In diesem Videofeature vom Desillusion Magazine erfahrt ihr, wie es überhaupt so weit gekommen ist und bekommt einen Einblick in das Leben des jungen Mannes der 2012 von Thrasher zum Skater of the Year gekürt wurde.

Für alle, die keinen Skateshop in ihrer unmittelbaren Nähe haben, für alle weiteren die zu faul sind zum Kiosk zu laufen und all diejenigen, die kein Abo wollen – ab sofort bekommt ihr das aktuelle PLACE Mag und ältere Ausgaben in unserem neuen Online Store zum regulären VK-Preis von 4,50€ plus 2€ Versandspesen. Gezahlt wird bequem per Paypal oder Sofortüberweisung, die Lieferzeit beträgt 1-4 Werktage. Und: wir liefern weltweit! Für alle, die Skateboardkultur mögen.

Ist Skateboard-Deutschland noch zu retten? Es ist die Frage, die wir uns seit geraumer Zeit stellen und deswegen begeben wir uns in Ausgabe 048 auf die Reise durch die Skateboard-Republik, um ein Update unserer aktuellen Szene-Situation zu zeichnen. Mit Vorurteilen bewaffnet begegnen wir der urdeutschen Lust am Meckern und sprechen mit Leuten, die die nationale Szene maßgeblich prägen. Mit dabei sind u.a. Lem Villemin, Louis Taubert, Torsten Frank und Sylvain Tognelli. Außerdem erwartet euch:

Jay Adams: Ein Nachruf
Interview: Dallas Rockvam über Frank
Behind The Scenes: MOB Skateboards
Hometown Heroes: Richie Löffler, Lennie Burmeister, Oli Tielsch & Jan Kliewer
Propeller Island: Ein Film von Jonathan Peters
Gallery Special: Flip Skateboards by Gentsch

Das Heft bekommst du im Skateshop, am Kiosk oder online in unserem neuen STORE.

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Editorial

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Frank

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Mob

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Bericht zur Lage der Nation

PLACE_#48_outnow-7
Hometown Heroes

PLACE_#48_outnow-8
Propeller Island

PLACE_#48_outnow-9
Flip Gallery

natalie westling

Das richtige Board, Mall Grabs, Mongo Pushen und die richtige Kleidung eines Skateboarders sind die Themen in diesem amüsanten Video des i-D Magazines. Natalie Westwing, 17-jähriges Model aus Arizona, erklärt euch im legendären Quaker Street Bowl in London die absoluten Basics der Skateboard Etiquette. Also aufgepasst und nachgemacht!

“Wear whatever the f*#k you want!”

Es läuft einfach rund für den jungen Real Pro. Nachdem sein letztes Thrasher Cover gerade mal 6 Monate alt ist, ziert Ishod Wair erneut den Titel der “Skateboard Bibel”. Zu recht, denn bekanntermaßen ist er zum Skater Of The Year 2013 geehrt worden, einen Tag nachdem wir zusammen Champagner in Paris getrunken haben. Auf der November Ausgabe macht Ishod einen geraden No Comply über einen Barrier in Miami, Foto von Burnett. Zwei Trasher Cover innerhalb eines halben Jahres – das muss man erstmal schaffen.

Lucas Beaufort gibt Titelblättern der verschiedensten Magazine durch Acrylfarbe eine zweite Chance. Was sich anfangs vielleicht lustig anhört, stellt sich als ambitioniertes Projekt heraus, welches der in Cannes geborene Franzose unnachahmlich verfolgt. Zwischen Skate- und Snowboardmagazinen hat er schon alle großen Titel unter dem Pinsel gehabt, auch Anzeigen von Companies wie Girl Skateboards oder Fourstar Clothing hat er verschönert. Nun erscheint sein Buch “Recover Project”, in dem eben genau all die Cover abgebildet sind, denen Lucas in seiner Neu-Interpretation ein zweites Leben gibt. In limitierter Auflage von 450 Stück erhältlich unter www.lucasbeaufort-store.com

Das Thrasher Magazine kollaboriert mit Levi’s Skateboarding – etwas überraschend, aber gut, wieso eigentlich nicht!? Die Capsule Collection umfasst diese fünf T-Shirts, auf denen Fotoprints berühmter Skatespots der San Francisco Bay Area zu sehen sind: Die China Banks, Baker Beach, 3 Up 3 Down, The Library und Driveways. Checkt die Teile aus – was sagt ihr zu der Zusammenarbeit?

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