Tag: Heath Kirchart

The title says it all, this is THE Greg Hunt interview! It starts with his skating and ends with his new book about Jason Dill.

It is a slightly longer read but if you are interested in what Greg has to offer you will be delighted!

Go and read the article by clicking this link.

Photo by Ryan Allan.

No one will ever be like him. Heath Kirchart made the University of California Irvine famous for their heavy spots. Therefore Joey Sinko put together a little documentary about a historic battleground for skateboarding.

One of the best who ever did it – Mister Heath Kirchart. This is Jim Greco’s House Of Hammers with Heath in a very graceful best of edit about a Legend in the right context. Also, Nirvana is a pretty damn good fit.

Erst vor wenigen Wochen ist ein mal angedachter Alternativ-Edit von Mark Gonzales’ Part aus dem ja recht alten „Real to Reel“-Video im Netz aufgetaucht – und als Musik hatte der alte Haudegen, obwohl er seine Schuhe im Part anschnauzt, statt good ol’ Tommy G., der es hinterher werden sollte, in dieser Version einen ganz seichten Track von Morrissey gewählt: „My Love Life“ aus den Neunzigern. Da zufällig in derselben Woche auch dieser Morrissey sein neues Soloalbum „World Peace Is None Of Your Business“ mit der gleichnamigen Single angekündigt hat, und auf diesem Album ein Track doch tatsächlich „Staircase At The University“ heißt, wurde uns schlagartig klar, wie lang diese Romanze zwischen Skateboarding und Morrissey-Songs nun schon währt – und wie viele Parts schon mit Songs von ihm oder seiner einstigen Band, The Smiths, unterlegt worden sind. Anders als der inzwischen 55-jährige Morrissey, der die Highlights und Feinheiten dieser Parts sicher genauso wenig erkennen würde, wie die Eigenarten der Frauenwelt – sein einziges Unterscheidungsmerkmal: „Some Girls Are Bigger Than Others“ –, haben wir 10 Klassiker ausgewählt und sie uns noch einmal etwas genauer angeschaut…

1: Arto Saari (Flip: „Really Sorry“)
Track: The Smiths – „Handsome Devil“
Während Morrisseys unverkennbare Stimme hier wieder mal gewohnt nah am Kontrollverlust über den recht unspektakulären Songteppich segelt, hat Arto, selbst ein „Handsome Devil“, natürlich alles unter Kontrolle, und wenn der Sänger dann in seinem perversen Kinder-Verführer-Text davon träumt, wie er dem Jungen an die Milchdrüsen geht – „oh, let me get my hands/on your mammary glands“ – ist es um so wichtiger, dass Arto per Riesen-Nollie schnell das Weite sucht.

2: Wieger von Wageningen (Nike SB: „Nothing But The Truth“)
Track: The Smiths – „A Rush and a Push and the Land is Ours“
Die feuerrote Mähne im Wind, schön die Offbeat-Nummer dazu, hat Wieger wohl bewogen, diesen The-Smiths-Song zu wählen, weil’s beim Hubba Hideout – kurz vor Schluss seines Parts – immer alles so verdammt schnell gehen muss: Losgerannt, noch einmal schnell pushen, BOOM, gelandet, und das Territorium gehört ihm. Morrissey hätte ihm dafür sicher einen Klaps gegeben. Wohin haben wir nicht gesagt.

3: Kris Markovich (Color Video)
Track: The Smiths – „Bigmouth Strikes Again“ (Tree People Coverversion)
Das rosa (!) T-Shirt, dazu die Mega-Pants, die fiese Matte auf dem Kopf – und eine Coverversion von „Bigmouth Strikes Again“ (The Smiths), gepaart mit Hochgeschwindigkeits-Stunts, fettesten Gaps und ein paar dezent eingestreuten Slams. „Sweetness, sweetness/I was only joking/When I said I’d like to/Smash every tooth in your head“, so die erste Textzeile, mit dem kleinen Unterschied: Kris hat damals garantiert keine Witze gemacht. Wahrscheinlich nicht mal in der Szene, wo er seinem Teamkollegen Kyle Yanagimoto eine klebt. Morrissey hat die Verwendung des Originaltracks wahrscheinlich nur deshalb abgelehnt, weil er Markovichs Frisur so schlimm fand: „Long hair is an unpardonable offense which should be punishable by death“, hat der Gute mal gesagt, und ähnlich hart: „I do maintain that if your hair is wrong, your entire life is wrong.“

4: Heath Kirchart (Alien Workshop: „Mind Field“)
Track: Morrissey – „Speedway“
Greg Hunt hat uns mal über diesen Part verraten, dass er ehrlich gesagt nie damit gerechnet hätte, dass Morrissey sein OK dafür gibt – zum Glück kam es doch so: Was später sogar zu einem epischen Re-Edit inkl. Live-Footage des Sängers führen sollte, zeigt a) dass man echtes Tempo (daher: „Speedway“) nur mit ganz episch-entschleunigten Tracks passend unterlegen kann, und b) dass auf einen Face-Slam nur das „anymore“ aus folgender Zeile passt: „and when you try/to break my spirit/it won’t work/because there’s nothing left to break/anymore.“

5: Spanky (Baker Skateboards: „Baker 3“)
Track: Morrissey – „Glamorous Glue“
Eher so die Rocksau-Nummer, die sich Kevin Long, die alte Rocksau von The Goat and The Occasional Others, da ausgesucht hat, was er wahrscheinlich nicht gemacht hätte, wenn er über die Zukunft im Bilde gewesen wäre: Ein paar Jahre später stürmte Spanky bei einem Konzert im Hollywood Bowl mit Dustin Dollin und Co. auf die Bühne, um Morrissey im Suff zu umarmen – das Resultat, für das er sich immer noch schämt, ist sogar im offiziellen Video zur Morrissey-Single „That’s How People Grow Up“ zu sehen. Nach dem unrühmlichen Abtransport von der Bühne gab’s auf dem Parkplatz obendrein noch ein paar Schläge vom Bouncer, aber zum Glück kann Spanky ja auf Kommando in Tränen ausbrechen, was Schlimmeres verhindern sollte.

6: Keenan Milton (Girl: „Yeah Right!“, Bonus-Section)
Track: Morrissey – „Sunny“
Über Legenden, womit wir jetzt Keenan meinen, nicht Morrissey, der tatsächlich als lebende Legende gehandelt wird, macht man keine Witze – also sagen wir’s mit „Sunny“: „Oh, well, you punched and fell/Then you felt embarrassed/My heart goes out to you/So I offered love/And it was not required/Oh, what else can I do?/What else can I do?“

7: Credits-Section (Big Brother: „Crap“)
Track: Morrissey – „Lucky Lisp“
Ein besseres Musikvideo als diesen Part der ultralangen Credits-Section von „Crap“ hätte Morrissey für diesen Song selbst nicht machen können – darin zu sehen unter anderem: Kackhaufen auf Tail, dann voll auf die Nose getreten; kleiner, liebevoller Ass-Slap mit einem neuen Deck, Gewehrschüsse auf Skateschuh-Haufen, Brüste, Achterbahngeschrei, Brüste, Scott Johnston bei Porn-Awards, Brüste, und in Blut getränkte Big-Booty-Bitches, über die ein Benihana gemacht wird. Spätestens letzterer hätte selbst Morrissey garantiert die Frisur ruiniert.

8: Forrest Kirby (MIA Skateshop: „Welcome To MIA“)
Track: Morrissey – „The Last of the Famous International Playboys“
In „Static“-Meister Josh Stewarts „Welcome To MIA“, einem Shopvideo aus Florida, gibt’s einen Switch BS Wallride von Mr. Kirby, bei dem ein Hund ins Bild gerannt kommt, ähnlich wie die olle Töle auf dem Cover von Morrisseys neuem Album also, die ja wahrscheinlich nur im Bild ist, weil Tollen und Tölen so gut zusammen aussehen. Besser auf jeden Fall als das speckige Baby, das er für sein Vorgängeralbum wohl nur deshalb aufs Cover gebeten hat, weil ihn kurz vorher doch tatsächlich ein anderer Hund gebissen hatte. Mr. Asexuell wollte die Hundewelt schlichtweg eifersüchtig machen, eine andere Art der Rache kommt für einen Vegetarier schließlich nicht in Frage.

9: Chris Pulman (Heroin Skateboards: „Live From Antarctica“)
Track: Morrissey – „Why Don’t You Find Out For Yourself“
„You’ll never believe me, so/Why don’t you find out for yourself?“, beginnt dieser Song – und weil wir hier kaum noch Platz haben und ihr uns ja eh kein Wort davon glauben werdet, belassen wir’s gleich dabei!

10: Mark Gonzales (Krooked: „Gnar Gnar“)
Track: The Smiths – „You’ve Got Everything Now“
Womit wir schon wieder bei The Gonz gelandet wären: Das Fisheye kommt ihm kaum hinterher, und wo wir hier so langsam alles zum Thema Morrissey und The Smiths gesagt haben, ist „You’ve Got Everything Now“ das vielleicht beste Beispiel für diese seltsame, dauerhafte Verbindung, die zwischen Skateboarding und der Musik dieses Mannes besteht: So unterschiedlich sie auch sein mögen, haben all diese Tracks etwas Offen-Undefiniertes, etwas Schizophrenes, etwas Tänzelndes, bewusst gewählte Ansätze von Kontrollverlust; sie halten die Balance zwischen harter Realität (Abgründen, Gaps), spielerischer Kunst und Selbstinszenierung – alles Dinge, die letztlich auch Skateboarding ausmachen – und ganz besonders natürlich das von The Gonz. Wir düsen dann mal wieder los: „I just want to be tied, oh/To the back of your car“.

Den Namen Jeremy Leabres hatten wir bis zu dem Tage, an dem die neue “MADE – Chapter One” DVD von Emerica bei uns im Office angekommen ist, noch nicht gehört. Er ist die neue Geheimwaffe von Teammanager Heath Kirchart und so wurde seine Footage, ja sogar seine Existenz im Team von Emerica geheim gehalten. Nach Betrachten seines Parts stellte sich die Frage, wie das eigentlich möglich gewesen und wer der Typ mit den bunten Socken und dem Dauergrinsen überhaupt ist. Wir trafen Jeremy im Rahmen der Demo in der Skatehalle Berlin und haben ihn zu einem kleinen Kennenlern-Gespräch gebeten.

Hi Jeremy, woher kommst du überhaupt?

Ich komme aus Corona, Kalifornien. Die Stadt liegt ungefähr eine Stunde landeinwärts von Los Angels entfernt in der Wüste.

Und wie alt bist du?

19.

Oh, recht jung. Bevor wir deinen Part gesehen haben, kannten wir dich überhaupt nicht. Es scheint, du bist recht neu auf der Landkarte.

Yeah, ich bin ziemlich frisch im Team. Es war quasi die ganze Zeit geheim, dass ich jetzt dabei bin. Es war nicht ganz leicht, hat aber gut geklappt.

Die DVD ist ziemlich beeindruckend, besonders mit dem Booklet und das in der heutigen Zeit von Internet-Clips. Wie viele DVDs besitzt du eigentlich?

Ja, es ist wirklich toll. Du meinst, wie viele Skatevideos ich besitze? Hmm… meine Kollektion ist nicht besonders groß, vielleicht 10-15 ernstzunehmende Videos. Ich habe leider nicht besonders viele.

Okay, wie ist denn alles mit Emerica zustande gekommen?

Es kam eigentlich durch Leo (Romero). Ich glaube, er hat meinen Namen während eines Teammmeetings ins Gespräch gebracht. Und so habe ich anfangs erstmal Schuhe bekommen und bin immer öfter mit den Jungs zusammen skaten gegangen. Am Ende hat sich alles ergänzt und gut geklappt.

D.h. du kanntest Leo schon vorher?

Ja, schon. Ich bin bereits vorher für Toy Machine und Dekline gefahren und daher kannten wir uns bereits.

Ach und auf Toy Machine bist du ja jetzt auch offiziell! Es scheint, es läuft alles ganz gut gerade für dich!?

Ja Mann, es ist verrückt! Alles passiert so unglaublich schnell gerade und ich kann mich wirklich nicht beschweren. It´s awesome!

Welche ist denn deine Lieblings-Sockenfarbe?

Für gewöhnlich mag ich schwarze und rote Socken. Ich treibe es momentan nicht mehr so bunt mit den Socken.

Hat es auch einen psychologischen Aspekt für dich? Z.B. Rail skaten gleich rote Socken?

Oh nein, ich trage, was gerade sauber ist, haha…

Wie fühlst du dich denn jetzt als offizielles Mitglied des Emerica Teams?

Es ist super und es ist definitiv eine Ehre für mich. Als ich jünger war, hätte ich niemals damit gerechnet eines Tages für Emerica zu fahren. Nun ist es irgendwie passiert, das ist verrückt. Es ist einfach der Bro-Style, wir sind alle Freunde und es fühlt sich niemals bescheuert an, mit diesen Jungs abzuhängen. Das funktioniert einfach.

Welche Skater inspirieren dich?

Billy Marks, Heath Kirchart, Reynolds, die Legenden eben – alle ihre Parts sind einfach so gut.

Okay, was steht für dich in Zukunft an?

Morgen geht es nach Paris und ansonsten erstmal weiter viel skaten, filmen gehen für das Toy Machine Video, welches in ein paar Jahren erscheinen soll. Darauf konzentriere mich erstmal.

Danke Jeremy!

Danke euch!

Das Emerica Video und den brandneuen Part von Jeremy gibt es als Download – du zahlst dafür, soviel du möchtest.

Jake Donnelly hat innerhalb eines Monats diesen Part für Real Skateboards abgearbeitet und die ein oder andere Sehenswürdigkeit aus San Franciscos Bay im Gepäck.

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Hallo Guru Khalsa, lange nicht gesehen, schön mal wieder was von dir zu hören!

Das Emerica Team war in Argentinien unterwegs, genauer gesagt in Buenos Aires und zwar mit Andrew Reynolds, Leo Romero, Collin Provost, Trevor Colden, Heath Kirchart und Brandon Westgate.

Das neue Album “Blockplatin” von Haftbefehl erscheint am 25.01.2012 und Sebi hat ihn bereits nach seinen Top 4 ausgefragt, inklusive den Skateboardtricks, die er so kennt.

Im Hammerschlag ist Hammertime mit einer 1a Performance von Glenn Michelfelder angesagt. Wir feiern ihn!